Altar & Reliquie

Der Altar in St. Severin

Aus Anlass der Weihe der Kirche und der Erhebung des Seelsorgezentrums St. Severin in der Pfarre Salzburg-Gnigl zur Pfarre Salzburg-St. Severin schenkte die Pfarre Tulln-St. Severin mit Einverständnis von Univ. Prof. Dr. Rudolf Zinnhobler eine Reliquie des heiligen Severins der neuen Severinpfarre in Salzburg. Dort wurde sie in einem würdigen Festgottesdienst am 1. Mai 2006 bei der Weihe des Altares durch Erzbischof Dr. Kothgasser an der Vorderseite des Altares eingesetzt.

Zur Geschichte der Reliquie

Aus Anlass des 1520. Todestages des hl. Severin schenkte Universitätsprofessor Dr. Rudolf Zinnhobler, Professor für Kirchen- und Diözesangeschichte an der Katholischen Privatuniversität Linz, aus seinem Besitz ein kleines ovales Reliquiar (Höhe ca. 12,5 cm, Breite ca. 9,8 cm). Es handelt sich um eine barocke “Klosterarbeit”, die zehn Knochensplitter verschiedener Heiliger enthält. Das Mittelstück bildet eine Reliquie des hl. Donatus, rechts davon befindet sich eine Reliquie S. Severini M(onachi).
Bildhauermeister und Künstler Josef Weinbub,Mitglied der Pfarrgemeinde St. Severin in Tulln, schuf dazu eine moderne Monstranz aus Stein, in der das Reliquiar eingefügt wurde.

Am 10. Jänner 2002 wurde zum Fest des Hl. Severin die “Severin Monstranz” gesegnet und von Dr. Zinnhobler an die Pfarrgemeinde übergeben. In seiner Predigt sagte er:
“Heute, liebe Pfarrgemeinde, kommt der hl. Severin, dessen Wirken hier in eurer Stadt so gut bezeugt ist, in gewisser Weise zu euch zurück. Die heutige Übergabe des Erinnerungsstückes soll auch in würdiger Form das 20-Jahr-Jubiläum eurer Pfarre markieren, die am 10. Jänner 1982 in diesen Rang erhoben und unter den Schutz des hl. Severin gestellt wurde. Severin hat die Auffassung vertreten, dass seine “Reliquien” den abziehenden Romanen von Nutzen sein könnten. Daher dürft auch ihr, wie ich meine, die Hoffnung haben, dass euch die kleine Severin-Reliquie nützlich sein kann. Nützen nicht im magischen Sinn, sondern als ständiger Hinweis auf die überragende Gestalt des Heiligen sowie auf seine Botschaft.”