Eine Kirche entsteht...

Vom Spatenstich am 5. April 2003 bis zum heutigen Pfarrzentrum ist viel Zeit vergangen. Ein Anlass für einen kleinen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der letzten 5 Jahre.

Spatenstich und Baubeginn

Nach jahrelangem Einsatz aller Beteiligten konnte im April 2003 endlich mit dem Bau begonnen werden. Zum Spatenstich wurde ein Festgottesdienst in der provisorischen Halle von Erzbischof Alois Kothgasser zelebriert. Beim ersten Spatenstich waren auch der damalige Landeshauptmann Franz Schausberger sowie der damalige Vizebürgermeister Karl Gollegger anwesend.

In den folgenden Wochen und Monaten wurden die ersten Teile des alten Gebäudes abgerissen und der Bau offiziell begonnen. Der Bau schritt zügig voran und bereits am 1. Oktober 2003 konnte die Firstfeier abgehalten werden.

Das Pfarrzentrum wird bezogen

Das neue Pfarrzentrum bietet ein einzigartiges räumliches Angebot und wird Treffpunkt für Menschen, Vereine und Generationen.

Die Gruppen und Vereine beziehen die neuen Räumlichkeiten und füllen das Pfarrzentrum mit Leben.

Die Glocken kommen...

Keine Kirche ohne Glocken. Die Glocken von St. Severin wurden am 14. Jänner 2006 im Kloster Maria Laach unter Beisein einer Delegation aus St. Severin gegossen. Der Guss wurde zuvor von Vikar Ulrich Gröne und Diakon Friedrich Reiterer gesegnet.

Am 19. März 2006 wurden die neuen "Severianer" mit einem Pferdefuhrwerk der Stieglbrauerei begleitet von einer Delegation aus Musik und Vereinen nach St. Severin gebracht.

Dort wurden sie von Hr. Prälat Dr. Paarhammer und den Zelebranten in Empfang genommen und gesegnet. Die Monteure der Firma Schauer-Sachs und Rachbauer zogen die Glocken auf und stellten sie ein.  Das erste Mal ertönten  die Glocken von St. Severin im vollen Klang um 18.45 Uhr, eine Viertelstunde vor der sonntäglichen Vesper.

Feierliche Kirchweihe am 1. Mai 2006 und Ernennung zur Pfarre St. Severin

Die feierliche Kirchweihe erfolgte durch Erzbischof Dr. Kothgasser am 1. Mai 2006. Zunächst wurde der Erzbischof um die Kirchweihe gebeten. Danach klopfte der Erzbischof nach altem Ritus an das Kirchenportal, erst dann folgte der Einzug der Festgemeinschaft.

Im Zuge der speziellen Kirchweihliturgie wurde zunächst der Taufbrunnen und der Ambos gesegnet. Dann folgte die Weihe des Altars mit der Beisetzung der Reliquien des Hl. Severin, die Salbung des Altars und der Kirche mit heiligem Chrisam und das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar. Im Anschluss wurde die erste Eucharistiefeier auf diesem Altar zelebriert und der Tabernakel gesegnet. Diesen heiligen Zeremonien folgten noch Grußworte der anwesenden Politiker und Ehrungen.

Beim abschließenden Kirchweihfest mit Maibaum aufstellen und Kinderprogramm herrschte Volksfeststimmung. Von Nah und Fern strömten die Menschen herbei und genossen die ausgezeichnete Stimmung an diesem besonderen 1. Mai.


Berichte der vergangenen Jahre zum Nachlesen